Liebesgedichte

rose
Liebende Herzen

Zwei liebende Herzen
sind wie zwei
Magnetuhren:
was in der einen
sich regt, muss
auch die andere
mitbewegen, denn
es ist nur eins, was
in beiden wirkt,
eine Kraft, die
sie durchweht.

rose
Mit vollem Winde streichen
Finger
über süsseste Koerper,
in Buchten der Knie
singen Lippen ihr Lied,
du Meer,
vom Geruch stürmischer Haut
sind meine Ohren betäubt
die Augen in Tiefen verirrt,
es leuchtet das Herz.

rose
So sass ich schon einmal
auf einem Stein
in einer anderen Zeit
ein anderer machte ein Bild von mir
.......von einem anderen Ich

rose
BEGEGNUNG

Wir wechselten Worte
tastend wie Blinde sehn
neigten uns zueinander
getrennt durch die Menge
der starrenden Münder.
An den klaffenden Abgründen
hölzerner Reden
Fingerzeichen über unsere Lippen
Die Steine
sind aufgehoben von diesen Zeichen
kein Straucheln mehr
seit sich unsere Worte berührten.
Nicht vergessen kann ich
diese Sprache mit Dir.

rose
Es gibt Beziehungen,
die sind wie schöne, frische Frühlingsblumen.

Hast du schon mal versucht,
eine Tulpe zu pressen?
Sie verliert Farbe und Form,
wird ausdruckslos und trocken

Und es gibt Beziehungen,
die sind wie Gräser

Gräser halten sich auch im Winter,
und wenn man sie richtig betrachtet,
sind sie wunderschön.

rose
wenn die nacht kommt
die nebel ziehen
wird die strandpromenade
zum philosophenweg
ein weisser pfad
zwischen
düne und meer
am leitdamm
märchenschiffe
für dich

rose
Über Gefühle
ist sehr viel geschrieben worden,
sehr viel nachzulesen,
doch wer meint,
damit genug getan zu haben,
irrt und übt sich nur
in Theorie
Gefühle müssen GELEBT
werden.

rose
Grosse Wasser
vermögen nicht die
Liebe auszulöschen und
Ströme überfluten sie nicht

rose
Ich hab Dich lieb
und doch muss ich manchmal
von Dir fortgehen.
Und Du weisst ja selber,
daß auch Du nicht stets
nur bei mir bleiben kannst.
Es ist immer ein Abschied
aber niemals ein Verlassen
Es ist immer ein Wiedersehen
aber niemals ein Zurückkommen
Ich hab Dich lieb
und möchte mit Dir
leben....
lieben....
und nicht im Wechselspiel
aneinander rumkürzen
zerstören und streiten

rose
Gerne wäre ich manchmal ein Wind
ich würde hinüber wehen zu Dir
ganz sanft und zart zum Einen
stürmisch und hart zum Anderen
gerne wäre ich manchmal ein Wind
so würde ich Dich berühren

rose
Es war so,
daß ich Dich suchen musste
es war so,
daß ich Dich finden musste
daß ich Dich kennen,
daß ich Dich lieben musste
Es war so!
Daß ich Dich halten musste,
so war es nicht!

rose
Ich habe meinen
Märchenprinzen begraben
Unter 1001 Illusion
liegt er weltfremd im Verborgenen
Nun wandere ich Sterntaler
in die Weite
und suche den,
der mir nicht vom Himmel fällt.

rose
Unsere Blicke treffen sich
wir reden miteinander
unsere Hände berühren sich
und unsere Lippen küssen sich
hin und wieder
Aber wir können keinen Rastplatz finden
zum Aussteigen auf unserem Weg.
Wir sind Zugvögel,
die mitgerissen werden vom Schwarm
mal fliegen wir nebeneinander
und dann wieder
trennen uns unzählige Flügelschläge

rose
Du sprichst von Nähe
und ich auch
Ich frage
wie nah kann Nähe sein?
Da ist der Punkt
an dem kein Platz mehr ist für zwei
da ist einer dem
anderen im WegUnd ZWEI bleiben wir immer.

rose
"Wenn du etwas liebst,
dann laß es los.
Kommt es zu dir zurück,
gehört es dir.
Wenn nicht,
dann hat es nie dir gehört!

rose