Weihnachtsgedichte

angel
Weht im Schnee ein Weihnachtslied Leise über Stadt und Felder, Sternenhimmel nieder sieht, Und der Winternebel zieht Um die dunklen Tannenwälder. Weht im Schnee ein Weichnachtsduft Träumerisch durch dichte Flocken, Füllt die schwere Winterluft Und aus weichen Wolken ruft Sanft der Klang der Kirchenglocken. Geht durch Schnee ein Weihnachtskind Liebend über kalte Erde, Geht dahin und lächelt lind, Hoffend, daß wir gütig sind Und die Menschheit besser werde.

angel
Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern hernieder lacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder
anbetend staunend muß ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlieder
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.

angel
A little child,
A shining star.
A stable rude,
The door ajar.
Yet in that place,
So crude, folorn,
The Hope of all
The world was born.

angel
Manchmal des Nachts, wenn ich die Öfen schürte,
Sah ich durchs Fenster, nah und weltenfern,
So jäh, als ob mich eine Hand berührte,
Den nie vorher gesehenen Stern.
Er sprang und zuckte grün in kaltem Feuer
- So groß war nie ein Licht, und kein Planet.
Mein Blick war blind davon, und ungeheuer
Erschrak mein Herz, und fand nicht zum Gebet.
Hob dann die Lider ich, war er verschwunden.
War es ein Zeichen? War's ein Ruf des Herrn?
Ich frage nicht.
Doch hält mich tief gebunden
Der nie vorher gesehene Stern.

angel
Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit!

angel
Nur noch einmal wird es dunkel, nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden, hat Knecht Ruprecht was gebracht.
Aus dem Walde wird er kommen, wo verschneite Tannen stehn,
und sechs große zahme Hirsche sind vor dem Gefährt zu sehn.
Glocken klingen, und der Schlitten ist bis obenhin bepackt.
Ach, was hat der gute Alte für die Kinder eingesackt!
Äpfel, Nüsse und Rosinen, Kuchen, Kekse, Marzipan, Engelshaar und Mandarinen, Hampelmann und Eisenbahn.
Weiß du noch vom letzten Jahre, als der Tannenbaum gebrannt,
wie es war, als lang erwartet in der Tür Knecht Ruprecht stand?
Nur noch einmal wird es dunkel, nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden, hat Knecht Ruprecht was gebracht.

angel
Im Tale sind die Blumen nun verblüht
Und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und Wärme sind verglüht,
In Eis verwandelt ist der blaue See.
Wie würde mir mein Herz in Einsamkeit
Und in des Winters Kälte angstvoll gehen,
Könnt ich in aller tiefen Dunkelheit
Nicht doch ein Licht in diesen Tagen sehn.
Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
Das einstens voll von solchen Lichtern war,
Da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
Und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.
Verändert hat die Welt sich hundertmal
In Auf und Ab - doch sieh, mein Lichtlein brennt!
Durch aller Jahre Mühen, Freud und Qual
Leuchtet es hell und schön:
Es ist Advent!

angel
Denkt euch, ich habe das Christkind gesehn!
Es kam aus dem Wald, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh, denn es trug einen Sack,
der war gar schwer, schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drinnen war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack - denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin, es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

angel
Christmas is a glowing hearth gently placed in the winter of man's loneliness.

angel
Christmas is more than words can tell,
for it is matter for the heart to receive,
believe, and understand.

angel
Er ist nicht mal aus Afrika und doch so braungebrannt. Wo kommt er her? Ich dacht mir's ja: aus Pfefferkuchenland!
Hat Augen von Korinthen und Mandeln drum und dran.
Wie schön ihn alle finden - den Pfefferkuchemann!
Er freut sich auf den Weihnachtsbaum, da möcht er drunterstehn.
Den Lichterglanz - er glaubt es kaum -, den will er sich besehn,
mit Augen von Korithen und Mandeln drum und dran.
Wie herrlich wird er's finden - der Pfefferkuchenmann!
Wär ich nur nicht solch Leckerschnut und könnte widerstehn,
dann wär ja alles schön und gut, wär alles gut und schön.
Wie wohl Korinthen schmecken? Sind Mandeln ein Genuss?
Ich will ganz schnell mal lecken am süßen Zuckerguss.
Und steht der Baum im Kerzenlicht, und ist es dann soweit
- da fehlt doch wer, der sieht das nicht, nun tut's mir selber leid.
Vernascht sind die Korinthen, die Mandeln drum und dran . . .
Er ist nicht mehr zu finden - der Pfefferkuchenmann.

angel
Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh' ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen
- O du gnadenreiche Zeit!

angel
Winds thro'the olive trees,
Softly did blow,
Round little Bethlehem
Long, long ago.
Sheep on the hillside lay
Whiter than snow;
Shepherds were watching them,
Long, long ago.
Then from the happy sky,
Angels bent low,
Singin their songs of joy,
Long, long ago.
For in a manger bed,
Cradled we know,
Christ came to Bethlehem,
Long, long ago.

angel
When the last Kalender-sheets flattern trough the winter-streets and Dezember wind is blowing, then ist everybody knowing that it is not allzuweit: she does come - the Weihnachtszeit. All the Menschen, Leute, people flippen out of ihr warm Stueble, run to Kaufhof, Aldi, Mess, make Konsum and business. Kaufen this und jene Dings and the Churchturmglocke rings. Manche holen sich a Taennchen, when this brennt, they cry "Attention". Rufen for the Feuerwehr: "Please come quick to loeschen her!" Goes the Taennchen of in Rauch, they are standing on the Schlauch. In the kitchen of the house mother makes the Christmasschmaus. She is working, schufting, bakes hit is now her Yoghurtkeks. And the Opa says als Tester: "We are killed bis to Silvester". Then he fills the last Glas wine - yes, this is the christmastime! Day by day does so vergang, and the Holy night does come. You can think, you can remember, this is immer in Dezember. Then the childrenlein are coming candle-Wachs is abwaerts running. Bing of Crosby Christmas sings while the Towerglocke rings and the angels look so fine - well this is the Weihnachtstime. Baby-eyes are big and rund, the familiy feels kerngesund when unterm Weihnachtsbaum are hocking then nothing can them ever shocking. They are so happy, are so fine - this happens in the Chistmastime! The animals all in the house, the Hund, the Katz, the bird, the mouse, are turning round the Weihnachtsstress, enjoy this day as never nie, well they find Kittekat and Chappi in the geschenkkarton von Pappi. The familiy begins to sing and wieder does a Gloeckchen ring. Zum song vom gruenen Tannenbaum the Traenen rennen down and down. Bis our mother ploetzlich flennt: ? The christmas-Gans im Ofen brennt!" Her nose indeed is very fine ? Ende of the Weihnachtstime.

angel
After all, the Earth must wait for spring. No angel ever changed the pace of time. Goodness is still tucked away below, Empty as a field asleep in snow, Like iron in the harshness of that clime As God is born in frozen Bethlehem.

angel
How lovely 'tis to take this time To greet our dearest friends, To wish them health and happiness Before the old year ends. Darkness comes late afternoon And winter lies ahead, But friendship is a glowing fire When all seems cold and dead. Just as in some vacant barn, Unnoticed in the night, The whole of human history turns, So we, too, make things right. We must keep alive the flame Though darkness grip the Earth; For in the love we find in friends Is our chance for rebirth.

angel
The Druids thought the mistletoe Would stop the meanest witches, Cure the most severe disease, Keep cradles safe from switches. Enemies laid down their arms Beneath its pungent spell. For one whole day they could not fight, Though hatred fire the will. In later centuries it served To force a willing kiss. For those reluctant on their own It was the door to bliss. Today it is a symbol of The mystic powers of Earth, For when the sun's about to die In love we find rebirth.

angel
Christmas is a holiday for friends, However they may be, or not, related. Remember that the three wise kings were strangers In search of one remote, uncanny dream. So may we all be far more than we seem, Together bound for dark and haunting changes, More lovely for the loves we have created Along the lonely paths from means to ends, Stumbling towards that star of Bethlehem.

angel
Heilige Nacht Wir alle sind Engel Geboren im Licht Dort sind wir zu Haus Doch wir wissen es nicht Wir sind unterwegs Unser Weg ist die Zeit Doch unsere Heimat Ist Ewigkeit In der Tiefe der Nacht Glauben wir uns allein Doch mitten im Dunkel Erreicht uns geheim Ein Stern Ein Erinnern Ein leises Erklingen Ein Moment der Vertrautheit Ein liebendes Schwingen Ein Wissen das sagt Niemals sind wir verloren Der Stern der uns leuchtet Ist in uns geboren

angel